Wiesn Warm Up "OPEN AIR"
Datum:01.09.2011 ab 18.00 "JUNGE ZILLERTALER"-02.09.2011 ab 15.00 "SAUGUAT"

Region/Ort: Kitzbühel, Sporthotel Reisch

Infos hier KLICKEN                       www.sporthotelreisch.at/de/                                                                             
                     

www.mortiner-dorffest.com

 

 

Unsere aktueller Hit – " Mein Reschen am See"

 

                     Ausschnitte von unseren Auftritten

                                                                   

 

 

Eintrag in unser Gästebuch

Lieder die das Leben schreibt , Lieder die zu Herzen gehen. Das sind die Lieder der Gruppe Sauguat.
Die Südtiroler Vorentscheidung zum Grand Prix der Volksmusik 2008 gewann Sauguat mit dem Lied „Der Schäfer vom Schnalstal „, eine wahre Geschichte, die sich vor ca. 100 Jahren zugetragen hat, aus der Feder von Marco Diana und Fabio Omero und in diesem Jahr setzten sie die Siegerserie fort, bei der Südtiroler Vorentscheidung zum Grand Prix der Volksmusik 2009 schafften sie den 2° Platz mit dem Lied „Mein Reschen am See“ auch das wieder eine Komposition aus der Feder von Marco Diana und Fabio Omero.„Mein Reschen am See“ eine traurige Geschichte die uns´re Eltern oder Großeltern am eigenen Leib erfahren mussten. So erzählte „Josef Blaas“ (Reinhard Peppi genannt) seineszeichens Großvater von Peter Blaas , Freund und Trompeter der Gruppe Sauguat.

In den Jahren 1948 -49 erstellte die Firma Montecatini in Mailand einen Plan für den Bau eines Stausees im Vinschgauer Oberland  in Graun, Reschen und St.Valentin zur Stromerzeugung. Eine pure Profitgier.

Am drei Seen Plateau sollte eine große Staumauer erstellt werden zum großen Schaden und Leidwesen der Bevölkerung, es wurde keiner gefragt. Man hat einfach über ihre Köpfe hinweg bestimmt. Sie mussten aus – und abwandern und wurden sozusagen (auf tirolerisch gesagt) hinausgewassert.

Betroffen waren die Dörfer Graun, Reschen und ein Teil der Höfe von St. Valentin.

Nahezu an die 200 Bauernhöfe insgesamt über 1000 Personen großteils Bauersleute und Handwerker wurden regelrecht von ihrer Heimat vertrieben. Es ist sozusagen gewaltsam passiert denn niemand wolle von der Heimat gehen, Heimat die Jahrhundetelang in Familienbesitz war. Es waren weit über 500 Hektar Kulturfelder

die von den Vorfahren Jahrhundertelang  bewirtschaftet wurden. Sie wurden langsam aber bestimmt unter Wasser gesetzt.Fast die ganze Bevölkerung über 70% musste aus-abwandern, in anderen Dörfern Südtirols oder sogar nach Österreich, in die Schweiz oder auch ins Trentino.

Man kann sich vorstellen welche Tragödien sich in den betreffenden Familien abgespielt haben. Allein im Dorf Graun wurden 114 Bauernhäuser, Wohnhäuser und Scheunen gesprengt, den Erdboden gleich gemacht.

Es ist selbstverständlich das ein unheimlicher Hass gegen den Italienern und der Betreiberfirma Montecatini entstanden ist. Speziell für die älteren Menschen war es schmerzhaft mit ansehen zu müssen wie ihre geliebten Häuser bei den Sprengungen in Schutt und Asche gelegt wurden.

Es spielten sich herzzerreissende Tragödien ab, bei den Verabschiedungen der Familien, die ihre Heimat verlassen mussten, denn sie konnten sich nicht was anderes kaufen, Grund und Boden gab es nicht mehr, denn es stand ja alles unter Wasser. Sogar die Kirche wurde gesprengt, nicht aber der Kirchturm, denn das Denkmalamt in Verona, Gott lobt, hat dies im letzten Moment verhindert. Der Kirchturm, der heute noch aus dem See ragt, wurde 1357 eingeweiht. Er steht heute noch als Wahrzeichen und als Mahnmal da,  für die Bevölkerung , und für alle Menschen, die über den Reschenpass fahren.